Leder ist ein Material für die Ewigkeit – aber nur dann, wenn es auch richtig gepflegt wird. Nicht umsonst heißt es, dass Lederhosen über Generationen vererbt werden und erst mit einer jahrelang erarbeiteten Patina einen besonderen Charme haben. Doch wie funktioniert die richtige Lederpflege eigentlich wirklich?

Die richtige Reinigung

Eine der wichtigsten Grundlagen, um lange Freude am Leder zu haben, ist die richtige Reinigung. Hier ist es empfehlenswert, eine Mischung aus Wasser und Essig zusammenzustellen. Beides wird 1:1 miteinander gemischt. Je nach Produkt kann das Leder nun direkt in die Mischung gelegt oder damit auch einfach abgewischt werden. Besser ist es aber, wenn die Mischung einwirken kann. Wenn sich die Verschmutzungen gelöst haben, wird das Produkt aus dem Wasser genommen und noch einmal mit warmem Wasser abgespült. Auf diese Weise werden die Reste vom Essig und von den Verschmutzungen entfernt.

Das ist für die Pflege wichtig

Nachdem das Leder gereinigt wurde, geht es nun an die Pflege. Wer die Reinigung mit Essig durchführt, der hat schon den ersten wichtigen Schritt getan. Essig ist für weiches Leder ideal und kann die ursprüngliche Qualität wieder hervorholen. Grund dafür ist, dass Leder eigentlich einen sauren pH-Wert hat. Während der Nutzung und Verwendung, kann es zu Veränderungen des Wertes kommen. Essig ist an dieser Stelle ein praktischer Helfer. Es reguliert den pH-Wert und Leder wird gleich wieder viel weicher und anschmiegsamer. Zusätzlich dazu ist es wichtig, das Material zu ölen.

Öl wird mit der Hand in das Leder eingearbeitet. Es kann unterschiedliches Öl verwendet werden. Dabei ist es nicht notwendig, spezielle Öle einzusetzen. Kokosöl bietet sich beispielsweise an. Damit es keine fettigen Flecken gibt, sollte das Öl vor der Nutzung möglichst verflüssigt werden. Nun wird das Leder eingerieben. Zu Beginn nimmt es das Öl auf. Wenn das Öl dann auf dem Leder steht und nicht mehr einzieht, wird der Rest abgewischt.  

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